Versteht mich nicht falsch: 2016 war aus meiner rein-privaten Sicht ein sehr erfolgreiches Jahr. Zwar auch verbunden mit einigen Abschieden, die man vielleicht hätte verhindern können, aber für mich sehr fortschrittlich. Eines der wenigen guten Dinge, die 2016 gesellschaftlich hervorbrachte, war das Genetik-Programm CRISPR.

Nichtsdestotrotz war 2016 ein Jahr, worauf man gesellschaftlich verzichten konnte. Ein weltweiter Ruck in Richtung globaler Autokratien und Sturm aus radikalen Ecken aus allen Ebenen. So wurde ich definitiv nicht erzogen und dennoch zeigen sich auch ähnliche Züge in meinem privaten Umfeld. Auf die Frage, warum man denn so denke, wurde oft mit Ignoranz oder Arroganz geantwortet. Ein Verfangen in dämlichen Aussagen ohne Inhalt geschweige denn Bodensatz. Wer sich durch ein nachweislich falsches Gefühl zum Fakt hingeleitet fühlt, der sollte lieber tatsächlich recherchieren, als alles in Frage zu stellen, obwohl eine Studie schon ihre zwanzigste Prüfung aller fachmännischen Zitate und Quellenangaben hinter sich hat. „Postfaktisch“, ein Wort, was nicht mal mein Wörterbuch kennt, beschreibt genau dieses Phänomen.
Glaube nach Gefühl, nicht Glaube nach erwiesenem Fakt.

Vielleicht ist es naiv von mir zu glauben, man hätte aus den massiven Fehlern des 20. Jahrhunderts gelernt und man möge es nicht wieder tun, jedoch erlaube man mir eine Frage: Warum verbannte man nicht den Radikalismus an und für sich in allen seinen Grundfesten? Sei es politisch oder religiös überzeugt, oder doch nur des Geldes wegen?
In meinen Augen überlebt so eine Gesellschaft ihren Hunger nicht lange und nirgendwo kann man es besser ausmachen, als an der deutschen Geschichte. (Bezug auf alle Agitatoren, Demagogen & autokratischen Parteien, insbesondere (semi-)existierender Systeme und solche, die es werden wollen.)

1867-1871 Norddeutscher Bund (Mix aus konstitutioneller Monarchie und parlamentarischer Demokratie)
1871-1918 Deutsches Kaiserreich (Monarchie)
1919-1933 Weimarer Republik (semipräsidentielles, demokratisches System)
1933-1945 Diktatur (NS-Regime)
1945-1949 Alliierter Kontrollrat

3-Staaten-Deutschland unterteilt in BRD, DDR & Saarland:
Saarland: 1949-1956/59 Republik – aufgelöst in die BRD.
BRD: Bundesrepublik (bis 1990)
DDR: Stalinistische kommunistische Herrschaft (bis 1990) – aufgegangen durch den 4+2-Vertrag der damaligen Besatzungsmächte: Russland, USA, Frankreich & Großbritannien

seit 1990: BRD – parlamentarische Bundesrepublik.

Ich lese anhand der gegebenen Daten sieben verschiedene Staatsformen in den letzten 150 Jahren raus. Deutschland war damit nicht alleine, aber durch den zweiten Weltkrieg definitiv am Einprägsamsten. Und ja, besonders die Zeiten während des NS-Regimes & der stalinistischen Zeit in der DDR waren als radikale Staatsformen zu interpretieren. Die Zeitzeugen des NS-Regimes, wie mein Ur-Opa (*1930-†1999), sterben aus, die der DDR sind zum jetzigen Zeitpunkt maximal 26 Jahre gealtert. Meine Ur-Omas können sich hingegen noch sehr gut an beide Zeiten erinnern. (*1937 bzw. *1930, letztere beschreibt die Ehefrau meines verstorbenen Ur-Opas!).

Alle Verweise am Ende des Beitrags!

Hier noch ein Hinweis von mir: Radikale, egal in welcher Form sie auch auftreten, gelten als faktenresistent oder sprechen den offiziellen Quellen ihre Glaubwürdigkeit ab. Damals lachte ich zusammen mit einigen Freunden darüber, heute sind diese damaligen Freunde teilweise Teil solcher Organisationen oder deren Überzeugungen.

http://image.prntscr.com/image/448aa9c887b7456b87b223534051bba6.png

Ich kann niemanden, den ich nicht oder kaum persönlich kenne, spontan verurteilen. Das war in der Schule schon sehr ungern gesehen und kleiner Tipp: Das ist in einer aufgeklärten Gesellschaft nicht anders.

2016 war ein Jahr der antisozialen Gesellschaft. Jeder Erfolg und Misserfolg wurde überall auf allen Plattformen mitprotokolliert, geteilt und viral gemacht. Ja, das sind die Vor- und Nachteile einer Gesellschaft, die alles sofort wissen und nicht wissen will.

Informations- und Wissbegierde kann man genauso wenig verurteilen, wie eben genanntes Beispiel. Das Jahr 2016 ist buchstäblich das Jahr, in dem es scheint, dass jeder sich von jedem Statement, von jeder Meldung, jeder nicht komplett adressierten Nachricht, angegriffen fühlt. Eine Hausaufgabe: Wo passiert genau das(!) bei euch?

Es gibt so viele Bereiche, bei denen man sich immer ein realistisches Bild vor Augen halten muss: Sei es Veganismus, politischer Aktivismus, Ökonomie, Ökologie, Biologie, Biochemie, Physik, Quantenmechanik, Gesundheitswesen, Religion, Gläubige und Nichtgläubige, Konservative, Liberalisten und Sozialisten, politische Randgruppen (sozialistische Bewegungen-nationalkonservativ Überzeugte) und Radikale. Das sind die ersten Themen, die mir zu dieser Frage einfallen und ich habe das Gefühl, ich könnte mich zwei Stunden lang auf einen Marktplatz stellen und die Themen aufsatzgerecht herunter debattieren.

Aber haben wir dafür überhaupt die Zeit? Haben wir dafür überhaupt die Lust?
Und vor allem: Haben wir dafür überhaupt die Kraft?
Wann ist es eigentlich an der Zeit, sich von all den alten Werten zu verabschieden und sich als Gesellschaft zu den jungen Erwachsenen hinziehen und sich von ihnen begleiten zu lassen?

Beantwortet die Fragen bitte im Stillen und für euch selbst.
Auf ein besseres Jahr 2017 und 2016? Wann zahlen Sie endlich?

Quellen- und Einzelnachweise & Beispiele:
http://crispr.i2bc.paris-saclay.fr/
https://www.bpb.de/geschichte/deutsche-geschichte/
https://www.bpb.de/geschichte/zeitgeschichte/deutschlandarchiv/
https://www.vice.com/de/article/wie-der-rechtsterrorismus-auf-facebook-organisiert-wird
Links zu Wikipedia gelten nur als Gedächtnisstütze und werden durch Verweise durch die Bundesbehörde für politische Bildung bekräftigt!
https://de.wikipedia.org/wiki/Norddeutscher_Bund
https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Kaiserreich
https://de.wikipedia.org/wiki/Weimarer_Republik
https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Reich_1933_bis_1945
https://de.wikipedia.org/wiki/Deutschland_1945_bis_1949
https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Bundesrepublik_Deutschland_(bis_1990)
https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Demokratische_Republik
https://de.wikipedia.org/wiki/Saarland_1947_bis_1956
https://www.bpb.de/izpb/
http://www.eurotopics.net/de/
http://www.fluter.de/
Politische Bildung kindgerecht beibringen – https://www.hanisauland.de/
WEEKEND – Das Lied des Jahres
LeFloid – Ein Jahresrückblick 1/2
LeFloid – Ein Jahresrückblick 2/2
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/artikel/136450/qualitatskontrolle-afd.html
Nu(h)r 2016 – Der Jahresrückblick

Um etwas vorweg zu nehmen: Nein, ich hatte nie eine große „Fan“-Phase. Ich habe Musiker und Künstler, die ich mag und verfolge, aber um wirklich eine Grenze zu ziehen: Quietschend schreiend habt ihr mich noch nie gehört und das passierte auch nie.

Gut, dann haben wir die Vorurteile von liebenden Fans gegenüber einer Person des öffentlichen Lebens schon mal neutralisiert. Aber dieses Thema ist eine Lesereinsendung und ich versuche auf ein paar Fragen einzugehen, wie ich diese Angelegenheiten sehe.

Alleine mit den goldenen Jahren der Musik, der Revolution des Rock & Roll, gab es erste Massenhysterien um die Gesichter der Musikstücke. Das gab es auch schon zu Zeiten von Beethoven und Mozart, aber eher als „vortreffliche Auswahl des Komponisten“ bei den hervorstehenden König- und Herzogtümern.
In den 60er-Jahren wurden „The Jackson Five“ bekannt und 16 Jahre später auch Michael Jackson zur Soloberühmtheit mit Millionen von Fans.

Dass die Musikgeschichte bzw. ihren Vertretern der Musik von Abertausenden und Millionen Fans profitiert, ist kein Geheimnis. Heerscharen von Anhängern von Musikern, Schauspielern, Politikern, Journalisten, Moderatoren, Sportlern, etc. gibt es in nahezu jeder bekannten Ecke. Die Menge macht’s.

Kommen wir aber mal zur Generation „Kinder des Internets (und Leute, die sie prägen)“. Darunter befinden sich besonders bei mir Internetbekanntschaften, aber auch Webvideoproduzenten, welche sich über die Videoplattform „YouTube“ selber publiziert haben.

Ich befasse mich dabei auf die Gruppe der Produzenten, welche wirklich nützliche Werte vermitteln. Ich kann mit niemandem etwas anfangen, der seine Reichweite über 140db Rumgeschreie profilieren möchte und sich auch noch hinstellt und behauptet, es wäre geistreicher Content. Ich bin selber in einem YouTube-Netzwerk und habe auch einen YouTube-Creator-Vertrag. Auch wenn meine Aktivität dort eher spärlich ist, so kokettierte ich doch mit dem extrem verhunzten YouTube-Algorithmus und fange zumindest ein paar Leute ab, die sich nicht permanent mit Content abgeben möchten, der auch im RTL-Nachmittagsprogramm laufen könnte.

Mit vermittelten Werten kann ich am ehesten die Persönlichkeit „lesen“ bzw. die Person hinter der Kamera einschätzen. Dass dies auf die vorwiegend jugendliche Zielgruppe funktioniert, ist schon fast zu berechenbar. Natürlich funktioniert es bei den Konsumenten YouTubes und richtig darüber nachgedacht, kann fast jeder auf YouTube seine Zielgruppe treffen.

Nun gab es mit diesem Thema eine bestimmte Frage, die in meinen Augen nur einen Teil mit dem eigentlichen Thema zu tun hat:
„Wie stehe ich zu YouTube(r)-bezogenen Tattoos?“.
Generell muss ich zu Tattoos sagen, dass ich sie „richtig“ angewendet sehr mag. Also wenn es eine klare Bedeutung für den Menschen hat und ich möchte auch mal Tattoos haben.
Dabei muss ich meine Tattoo Regel Nr. 1 fest machen: Niemals Namen tätowieren lassen. Das gilt für mich und wenn jemand sich den Namen eines YouTubers tätowiert, hoffe ich einfach, dass es eine lange Überlegung war und dass man damit nicht irgendwann etwas Negatives assoziiert.
Des Weiteren habe ich dabei etwas den Beigeschmack, als würde ich mir einen Markennamen tätowieren lassen. (Und ja, viele Webvideoproduzenten lassen sich ihr Internet-Pseudonym markenrechtlich sichern!)
Für mich wäre es dasselbe, als würde ich mir den Namen der Firma tätowieren lassen, bei der ich arbeite.

Sollte es darüber hinausgehen, kann ich aber auch nur Akzeptanz aussprechen. Ein Tattoo spiegelt für mich eine wirklich persönliche Nähe wieder, egal, wer diese Person ist und was sie macht. Wenn, dann darf die Person kritisiert werden, auch wenn diese Kritik die Erinnerung nicht nehmen lässt.

Ihr, diejenigen, die das hier lesen, seid alle Verfolger eines Selbstexperimentes. Seit nun mehr wenigen Wochen betreibe ich diesen Blog und bekomme seitdem auch viele liebevolle, konstruktive, aber vor allem: Objektive Kommentare.

Die ersten Themen, bis zum 15.11. übrigens, sind vorgegeben und ich werte die Themen über eine Umfrage aus. In naher Zukunft werde ich auch mitteilen, wie ihr Themenvorschläge einreichen könnt.


Für die Bürokratie und die reflektierte „FOMO“-Gesellschaft (Fear Of Missing Out) ist eine gute Aussprache, Rechtschreibung und Formulierung hoch angesehen. (Ja, das war provokativ und ich schieße gerne gegen mich selber. Ich bin in dieser Beziehung nämlich kein Stück besser!) Natürlich begeistert es den Menschen und die Gesellschaft, wenn man in erster Linie wortgewandt ist. Das funktioniert philosophisch, politisch, pädagogisch, usw.

Es kann theoretisch überall funktionieren, wo man (auch nur kleine) Massen auffinden kann.

An Worten können wir eine Gesellschaft bemessen, befürworten oder uns entschieden dagegen aussprechen.
Mit Worten können wir Personen loben, unterrichten, Liebe gestehen, einen Streit anfangen, kritisieren, beleidigen, angreifen, missbrauchen, mobilisieren, in den Wahnsinn treiben und/oder ernsthaft prägen.

Ich könnte gerade stundenlang weiter die Möglichkeiten aufzählen, aber das würde die Zeitspanne von euch definitiv überspannen. Ihr solltet aus diesem kleinen Auszug bereits eines bemerkt haben: Worte können schnell, unmissverständlich, unverständlich, aber von mir aus auch nervig werden.

Fokussieren wir uns auf ein paar Punkte.

Worte haben Macht: Das Kommunikationsmodell (auch 4-Ohren-Modell oder 4-Seiten-Modell) nach Schulz von Thun erklärt euch bitte euer Deutschlehrer. Die Rede auf bestimmten Ebenen bestimmt jedoch, wie machtvoll Worte werden können.
Im Experiment „The Third Wave“ oder dem „Stanford-Prison-Experiment“ wurde sehr deutlich gezeigt, wie man sich auf vollkommen unterschiedlichen Beziehungsebenen dennoch unterwürfig machte. Beide Experimente gerieten schnell vollkommen außer Kontrolle und mussten abgebrochen werden. Bei beiden Experimenten, weil die Zuständigen sich fast selber in ihrem eigenen Versuchsaufbau verloren haben.

Durch Worte haben sich Staaten, Stadtstaaten und im letzten Jahrhundert vor allem autoritäre, totalitäre & extremistische Regime gegründet. Darunter Nordkorea, die Sowjetunion, NS-Deutschland, Österreich, Spanien, Italien, die Union Myanmar und die Militärdiktaturen Lateinamerikas; um ein paar aufzuzählen. Das alles geschah im 20. Jahrhundert. Einige wenige der aufgezählten, autoritären Systeme bestehen noch heute.

Schluss mit der Politikgeschichte.
Worte spielen dennoch in jedem politischen Regiment eine große Rolle. Ansonsten wäre niemand von einem derart politischen Wechsel überzeugt und man hört immer lieber das, was man hören möchte. So lassen sich Massen kontrollieren, lenken und missbrauchen.
Wer also meint, dass Worte keine Macht und keine Auswirkung hätten, der braucht dringend einen geschichtlichen Grundkurs.

Worte können Auswirkungen mit sich bringen: Wer bis gerade eben meinen Worten Folge geleistet hat, wird vielleicht bereits eine Wirkung bemerkt haben. Ich versuche oft einen Wortfluss schnell abzubrechen, wahlweise zu widerstehen. Der Grund ist das obengenannte Selbstexperiment von mir.

Meine Worte wirklich niederschreiben zu können, ist für mich ein einziges Ventil und zeigt bei mir Wirkung. Ich bin besser sortiert als sonst, ich fühle mich ausgewogener und irgendwie freier. Gleichzeitig kann ich mich besser öffnen und ich präsentiere das erste Mal seit Jahren ein paar persönliche Eigenschaften von mir. Zumindest fühle ich mich danach.
Kurz gesagt: Ich fühle mich offener.

Ich frage mich deshalb: Wie geht es euch? Den Personen, die auch nur im Ansatz in einem Kontakt mit mir stehen. Ich hoffe immer wieder, dass es mehr Personen gibt, die in einem friedvollen Umgang mit sich selber und mit den nächsten Personen in ihrem Umkreis, im Einklang sind.
Drückt euch aus: In eurer Arbeit, in eurem Hobby, in eurem Umgang untereinander. Es gibt sozial gesehen immer einen Weg der Mitte. Einen Weg, um sich zu erden und mit sich im Reinen zu sein. Sei es aus der Nähe oder aus der Distanz.

Wie wendet man Worte an?: Emotional gesehen muss man Worte überall da verwenden, wo man einander Trost sucht. Wo eine starke Schulter gefordert ist. Wo man aufklären muss.

Aber das „Wo?“ ist nicht das „Wie?“, obwohl sie sich kaum voneinander unterscheiden. Eine Botschaft wird immer verschieden aufgenommen. Sachlich, appellierend, selbstmitteilend und ist permanent abhängig zu der Beziehung zueinander.

Da haben wir es wieder: Die vier Seiten einer Botschaft.
So versteht man Worte, aber das beantwortet nach wie vor nicht die Frage.

Wie man Worte richtig einsetzt, ist mir nicht bekannt.
Aber wie man Emotionen gezielt auslöst, dazu reicht mir lediglich eine Sache:

Ein offenes Ohr für alle in meinem Umfeld, die es wirklich brauchen, für diejenigen, die ich wirklich brauche.

Nun ist es also entschieden. Einer aus dem rechten Flügel entwichener Konservativer gewinnt die Wahlen zum gewählten Amt des 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika.

In meinen Augen verfolgten ihn völlig zurecht rechts-populistische bis hin zu neonazistischen Vorurteilen während des kompletten Wahlkampfes. Und warum?
Weil er sich wie ein westlicher Rechtspopulist aufführte? Ja.
Weil er sich mehrfach menschenverachtend äußerte? Ja.
Weil er dankend die Unterstützung von hartrechten Neonazis Amerikas und den Kontinenten darüber hinaus annahm? Ich sage es nochmal: Ja.

Das alles tat er.

Ich möchte keinen Drumpf-Bash anfangen, ohne Hillary Clinton mit anzugreifen.
Fakt ist: Beide Kandidaten waren absolut ungeeignet für das Amt eines Staatsvertreters und das ist schlichtweg Fakt. Die Wahl in meinen Augen durchzogen von korrupten Schlägen gegenüber Senator Bernie Sanders, Sticheleien gegenüber Barack Obama, bis hin zu stumpfsinnigen chauvinistischen Ansichten seitens des amerikanischen Volkes.
Wenn diese Wahl eins war, dann bitter enttäuschend für jeden, der Humanisten in der Politik fordert. Ja, Barack Obama war ein humanistischer Präsident und wird es in den nächsten zwei Monaten auch hoffentlich bleiben. Er selbst war aber auch ein Unterstützer von Clintons Politik. Selbstverständlich, sie war eine unmoderne Politikerin & Senatorin in Obamas Politik. Das zeigte sich unter anderem bei der E-Mail-Affäre.
Die Quellen dienen als kleiner Auszug:

  • http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/5113707/FBI-entlastet-Clinton-in-EMailAffaere
  • https://www.tagesschau.de/ausland/uswahl/clinton-mails-fbi-109.html
  • https://en.wikipedia.org/wiki/Hillary_Clinton_email_controversy
  • http://www.bbc.com/news/world-us-canada-31806907
  • https://wikileaks.org/clinton-emails/

Zu Drumpf gibt es darüber hinaus ebenfalls mehrfach harsche Kritikpunkte. Über seinen mehrfachen Werdegang in die vierfache Insolvenz, über widerliche, rassistische & sexistische Äußerungen, Forderungen, die Obamas Staatsbürgerschaft bezeugen sollen, mehrfache, vor Gericht gebrachte, Anzeigen über sexuelle Übergriffe uvm.

  • http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/donald-trump-die-wahrheit-hinter-trumps-milliarden-a-1077765.html
  • http://www.theatlantic.com/politics/archive/2016/10/donald-trump-scandals/474726/
  • http://time.com/3988886/donald-trump-controversy/
  • https://en.wikipedia.org/wiki/Donald_Trump_and_Billy_Bush_recording_controversy

Und um eine Frage vorweg zu nehmen:
Würde Donald Drumpf nun irgendetwas zustoßen, würde sein Vizepräsident Mike Pence seine Stelle antreten. Er selber gilt als Feind der „LGBT-Rights“ und gehört mit zum rechten Flügel der Republikaner. Des Weiteren ist er wie Drumpf strikter Abtreibungsgegner. Eine Chance, dass es eine/-n demokratische/-n Präsidenten/-in noch zum 45. Amtsantritt der Präsidentschaftswahl geben wird, existiert nicht.

  • https://en.wikipedia.org/wiki/Mike_Pence#Controversies
  • http://time.com/3763239/mike-pence-indiana-2016-religious-freedom-law/
  • http://www.rollingstone.com/politics/news/4-reasons-mike-pence-is-the-absolute-worst-20160714
  • http://www.heute.de/trump-nominiert-mike-pence-als-kandidaten-fuer-amt-des-vizepraesidenten-44404900.html

Das Thema ist zu lang und es gibt sehr viele Meinungsvideos, die allesamt gute Standpunkte vertreten. Deswegen werde ich meinen Kommentar hier beenden und diese Videos sprechen lassen.

 

Disclaimer: Für die Videos von GradeA braucht man unter anderem ein gutes Verständnis für Zynie & Sarkasmus, aber sie sind geprägt von vielen Wahrheiten. Von daher achtet bitte genau darauf, was er sagt.

 

 

Sonderthema: Audiokommentar entfällt!