In einer Welt, in der wir uns täglichen gesellschaftlichen Diskussionen leidenschaftlich widmen, scheint es so, als würden wir uns mehr und mehr mit Seilziehen beschäftigen. Mal zieht die eine Seite stärker am Tau und mal die andere. Darüber hinaus wird das Seil immer länger, damit mehrere Spieler daran teilnehmen können. Die Diskussionskultur stirbt nicht aus – sie wird nur einseitiger. Eine Diskussion hat Tiefe, ist dreidimensional. Und so manche Teilhaber scheinen mit der Zeit nicht die Kraft und die Lust zu verlieren; sie holen sich Hilfe, welche jedoch nicht menschlicher Natur ist.
Seit 2007 gibt es die Funktion der „Hashtags“/Schlagwortkennzeichnung. Die simple Verwendung einer Raute vor einem Wort wird in der Funktion automatisch verlinkt und kann in so manchen Apps ganze forenähnliche Verzweigungen in Form eines Threads ausgeben. Auch ich verwende sie auf Twitter. Kommt es aber zu einem Meinungsaustausch oder einem Event, welches die notwendige Viralität mit sich bringt, trenden jene Schlagworte auf der besagten Plattform. Das lockt neben Personen, welche sich im Internet bspw. einer politischen Diskussion stellen, gewisse Hilfsmittel an, wie zum Beispiel ein offenes Kommandofenster, welches irgendwo auf dem Rechner eines Zimmers im 2. Untergeschoss geöffnet ist.
Der Sinn hinter dieser Kommandoreihenfolge?:
Die Erstellung von Bots. Zur Bekräftigung der eigenen Meinung.
Was für eine Waffe man hat, um jedes potenziell bösartige Thema viral zu machen.
Man entschuldige mir an dieser Stelle meinen Ansatz zur Faszination, jedoch muss man an einer Krankheit die wunderschöne destruktive Komplexität verstehen, um ein Gegenmittel zu erschaffen.
Das Verständnis für dieses mediale Phänomen kann man mit der Schweigespirale auf Basis des Noelle-Neumann-Modells erklären:
Der gesellschaftliche Mensch tendiert dazu, sich in seiner persönlichen Meinung zu regulieren, abhängig davon, wie viele Personen die eigene Meinung teilen und wie viele sich dagegen aussprechen.
Beispiel Nr. 1

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Dieses Phänomen geht nicht in meinen Kopf:
Blockchain verständlich zu erklären, ist ein Mix aus Quantenphysik und Grundschulmathematik.
Auf der einen Seite kompliziert und eigentlich doch einfach. Aber zuerst:

Was zur Hölle ist Blockchain?:
Genaue Definition:
„Blockchain ist eine dezentrale Datenbankstruktur bzw. ein digitales Register, das Transaktionen transparent verzeichnet. […] Die besonderen Charakteristika der Blockchain-Technologie sind Dezentralität, Unveränderlichkeit und Transparenz.“
Quelle: BTC-Echo

Oder zum besseren Verständnis:
Ein Speicher, welcher eure Überweisungen (über Kryptowährungen) beherbergt, berechnet, für jeden einsichtlich anonymisiert, hochlädt und die Unverfälschlichkeit garantieren soll.

Ihr merkt: Das Thema, was eine Blockchain vor allem anspricht, sind Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum, Monero usw.

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Herzlich Willkommen – die Seite sieht ein wenig anders aus und das hat gute Gründe:
Ich habe mich dazu entschieden, das komplette Hosting auf eine Person, einen Anbieter zu begrenzen:
Mich – aus technischer Hinsicht OVH. In einer der Rechenzentren zwischen Frankreich und Deutschland steht nun diese Präsenz.
Ich habe ein wenig was geplant – noch nichts Finales. Und auch wenn dieses Jahr produktiv sein soll, kann ich persönlich kaum das Jahr 2019 abwarten. Privat steht einiges an – hier steht einiges an. Ich sehe für den Blog einen Tapetenwechsel vor. Etwas Technikphilosophie, Spiele-Reviews, Umgang mit dem Internet, vielleicht sogar Musik.
Ihr könnt nach wie vor Themen einsenden und vorschlagen; Lob & Kritik äußern.

Eine unangenehme Sache muss ich euch aber dennoch mitteilen:
Diese Präsenz kann nicht ganz ohne Werbung laufen.
Ihr habt also die Wahl: Im Moment läuft im Hintergrund ein Monero-Miner von Coinhive. Dieser generiert die besagte Kryptowährung und zahlt sie mir mit Erreichen eines gewissen Limits aus. Vorteil: Es nervt euch keine unliebsame Werbung und es plagt mich nicht, da ich keine Inhalte extern wegblocken muss, welche ich nicht auf meiner Webseite haben möchte (z.B. Shops unseriöser Natur, Pornographie, Parteiwerbung, etc.). Nachteil: Die Performance auf eurer Seite könnte variieren. Um diesen Blog werbefrei sehen zu können, benötigt ihr bare Rechenkraft. Zwar nicht viel (voreingestellt sind 20%), aber eben für solche Sachen benötige ich euer Feedback! Ihr habt noch ein wenig Mitbestimmungsrecht. Zuletzt liegt es sogar an euch, ob ihr den Miner laufen lassen wollt oder nicht.

Die andere Option wäre selbstverständlich Werbung. Bedenkt: Auch dort gibt es Mittel & Wege, trotz AdBlock Werbung zu schalten. Diese Option ist für mich persönlich eher unbeliebt. Ich möchte so transparent wie möglich kommunizieren können und das geht mit fremdgeschalteter Werbung einfach nicht. Ich möchte nicht, dass ich am Ende mehr Zeit in die Optimierung und Ausnahmen von Werbung stecke, als in die Beiträge, die ihr barrierefrei zur Verfügung gestellt bekommen sollt.
Ihr merkt: Das stellt für mich eine unliebsame Zwickmühle dar. Ich bitte euch daher abzustimmen:

 

Ich bedanke mich für inzwischen 18 Monate Unterstützung. Bedanke mich bei allen, welche Anregungen, Lob, Kritik usw. geäußert haben. Bedanke mich bei Laura (@unickitv), die komplett ehrenamtlich als meine Korrekturleserin fungiert und nicht zuletzt bei über 850 Impressionen im Jahr 2017.
Ich freue mich auf weitere Themen im Jahre 2018 und darüber hinaus. Ich bin gespannt auf eure Vorschläge und eure Reaktionen.


„#Haitubla 2018“ – 398 Wörter – Autor: Haituga – Korrektur: uNickiTV – Lesezeit: max. 3 Minuten
Kommt auf meinen Discord: http://discord.haituga.de

Willkommen bei #haitech!

Heute geht es um den Wertverlust von vielen Kryptowährungen in der vergangenen Woche und die Konsequenzen für Intel durch die Sicherheitslücken und den Umgang mit Meltdown & Spectre.


Der drastische Wertverlust von Bitcoin und vielen weiteren Kryptowährungen ließ besonders Handelsblättern, aber auch großen Nachrichtenagenturen einige Gründe für Eilmeldungen. Der Bitcoin fiel stellenweise von 14.600 US-Dollar (11.923,39€) auf unter 9.500 US-Dollar (7.759,33€).
Was viele bei Kryptowährungen vergessen: Sie sind extrem instabil und Teil eines handelbaren Systems. Die Verschlüsselung dahinter macht einen zwar anonym, aber entschleunigt auch den Prozess eines schnellen Kaufs und Verkaufs.
Gründe für den Kursfall reichen von den strengeren Maßnahmen gegen Schürfern in Russland und China bis hin zum chinesischen Neujahrsfest, welches am 16. Februar stattfindet. Das Handelsblatt spekulierte auf den verstärkten Erlös durch ICOs und der Kursbewegung zum Neujahrsfest, dass viele Anleger ihren Anteil auslösen.
Kryptowährungen sind instabil und allenfalls so sicher wie eine Lotterie. Damit gezielt Geld machen, ist nicht nur schwer, sondern auch gefährlich.
Innerhalb dieser kurzen Zeit ist der Bitcoin-Preis zwar im Durchschnitt gesunken, über längere Sicht hat er sich aber immer noch mehr als verdoppelt, sofern man ihn über die letzten drei Monate beobachtet hat.
Wer zum Zeitpunkt des Wertverlustes Bitcoins gekauft hat, darf sich um einen Gewinn von 25% freuen. Zum jetzigen Zeitpunkt befindet sich der Preis immer noch bei über  ~10.000€ (~$12.150).
Als Tipp: Während Aktien auf längere Sicht sicherer zum Handeln sind, kann man Kryptowährungen nutzen, um viel zu spekulieren. Aber das ist, wie bereits erwähnt, sehr risikoreich.


Nach den Sicherheitslücken „Meltdown & Spectre“ steht Intel-Chef Brian Krzanich unter Verdachtes des Insiderhandels. Laut dem „Manager-Magazin“ verkaufte er bereits Monate vor Bekanntgabe der Exploits alle Aktien bis auf seine Pflichtanteile. Durch den Verkauf der Aktien machte er ca. 24 Mio. US-Dollar Gewinn.

Damit nicht genug:
Trittbrettfahrer lösten erneute Panik unter Investoren aus mit den angeblichen Sicherheitslücken „Skyfall“ & „Solace“, welche nach den „James Bond: 007“-Filmen benannt worden waren.
Die Infoseiten zu den angeblichen Sicherheitslücken gingen nur wenige Tage nach Bekanntmachung von Meltdown & Spectre online. Die jeweiligen SSL-Zertifikate sind auf den 02.01.2018 datiert.
Auch Phishing-Mails, welche angeblich vom BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) ausgingen, konnten mit schädlichen Inhalten identifiziert werden.
Neue Revisionen vom Spectre-Exploit konnten zuletzt auch Schwachstellen bei AMD-Prozessoren feststellen.


Das war der erste Wochenrückblick unter dem Format #haitech.
Themenvorschläge könnt ihr über Twitter oder Discord einreichen. Dann kann ich mit den Vorschlägen vielleicht nochmal ein Thema außerhalb der Reihe gestalten!